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Zukunft sichern und Klima schützen: EVL geht weiter voran

11.02.2022
Lesezeit: 3 min.

Die negativen Auswirkungen des Klimawandels bekommt auch Leverkusen immer mehr zu spüren. Um die weitere Entwicklung im Vorfeld zu begrenzen und sich an die Folgen anzupassen, geht die Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL) unterschiedliche Schritte. Ein weiterer ist die Teilnahme an der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW). Die Ziele: kontinuierliche Treibhausgasreduktion, Dekarbonisierung und generationengerechtes Wirtschaften. Ein Überblick.

Mit einem nordamerikanischen Amberbaum setzte die EVL 2021 ein erstes Zeichen in Sachen Klimaschutz und geht seitdem die Themen CO2-Neutralität und Nachhaltigkeit an. Es folgten unter anderem Grünstrom für alle Tarifkunden und eine Bilanzierung innerhalb der EVL, um langfristig eine klimaneutrale Energieversorgung anzubieten. „Wir ergreifen an mehreren Fronten gleichzeitig Maßnahmen gegen den Klimawandel und haben damit den Anstoß für einen nachhaltigen Unternehmensfahrplan gesetzt“, erklärt Thomas Eimermacher, kaufmännischer Geschäftsführer der EVL.

Neue Impulse für den Klimaschutz

Seit letzter Woche führt die EVL ihren Plan fort und setzt auf Kooperation: Gemeinsam mit 43 weiteren Stadtwerken hat sie sich der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz angeschlossen, die ein Zusammenschluss der ASEW ist. Diese ist mit bundesweit mehr als 300 Mitgliedern das größte deutsche Stadtwerke-Netzwerk für Energieeffizienz sowie erneuerbare Energien und fördert eine sparsame sowie umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung. „Insofern war es für uns keine Frage, als Gründungsmitglied bei der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz mit dabei zu sein. Durch die Kooperation stehen wir nicht alleine vor den zahlreichen Herausforderungen, die die Energiewende mich sich bringt und erhalten in der Initiative wichtige neue Impulse, wodurch wir künftig noch besser klimaschützend agieren können“, sagt Thomas Eimermacher.

Dabei stellen die Stadtwerke der Initiative einen guten Durchschnitt des ASEW-Netzwerkes dar und reichen vom kommunalen Schwerpunkt- bis zum ländlichen Flächenversorger, die sich geografisch von Sachsen-Anhalt über Niedersachsen bis Bayern erstrecken. Und eines haben alle gemeinsam: Als zentraler Akteur wollen sie die Klimawende vorantreiben.

Kriterienkatalog gibt Ziele vor

Nur wie? „Wir und die übrigen Stadtwerke haben uns dazu bereit erklärt einen von der ASEW erstellten Kriterienkatalog umzusetzen.“ Das bedeutet, dass die EVL die eigene Treibhausgasbilanz gemäß anerkanntem Standard bis zum 31. Dezember 2022 erstellt und regelmäßig aktualisiert. Darüber hinaus legt die EVL eine Strategie zur Dekarbonisierung erstmalig bis zum 31. Dezember 2022 fest, um bis 2030 die eigenen Treibhausgasemissionen zu verhindern beziehungsweise deutlich zu senken. Ein weiterer Punkt des Kriterienkatalogs sind generationengerechte Ziele zur Erreichung dieser Strategie, um daraufhin konkrete Maßnahmen abzuleiten. „Die Erkenntnisse und Erfahrungen zur Strategie kommunizieren wir dabei nicht nur innerhalb des Netzwerkes, sondern auch nach außen, um zukünftig unser nachhaltiges Handeln und das der EVL-Kundinnen und -Kunden weiter voranzutreiben,“ so Thomas Eimermacher.

Alle Maßnahmen bindet die EVL in ein Konzept ein, das mit der Stadt Leverkusen erarbeitet wird und sich nach dem Beschluss des Rats der Stadt im Dezember richtet, um so in Leverkusen für eine klimaneutrale Energieversorgung bis 2033 zu sorgen.