Umwelt & Innovation

Earth Hour 2021: Wasserturm im Dunkeln

26.03.2021
Lesezeit: 3 min.

Die Earth Hour wurde 2007 vom WWF initiiert und erreicht als globale Gemeinschaftsaktion Millionen Menschen. Auch in Leverkusen beteiligen sich neben der EVL zahlreiche Akteure.

Wenn am Samstag um 20.30 Uhr am Wasserturm die Lichter ausgehen, dann ist das kein Grund zur Sorge: Die Energieversorgung Leverkusen beteiligt sich damit an der weltweiten Kampagne „Earth Hour“, die sich für einen lebendigen Planeten und mehr Klimaschutz stark macht. Menschen auf der ganzen Welt schalten für eine Stunde das Licht aus und die EVL die markante Beleuchtung am höchsten Wahrzeichen der Stadt. Doch auch andere Leverkusener Sehenswürdigkeiten sind bei der Aktion dabei: Das Schloss Morsbroich, der Sensenhammer, die BayArena, das Forum, die Rathaus-Galerie, die Ostermann-Arena sowie viele Kirchen und Moscheen – alle werden Samstagabend bewusst im Dunkeln bleiben und damit das Spotlight auf den Klimaschutz richten.

Alle können mitmachen

Das Besondere an der Aktion: Auch in Zeiten des Corona-Virus können sich alle Leverkusener daran beteiligen und zuhause eine Stunde lang elektrisches Licht durch Kerzenschein ersetzen. Wie wäre es mit einem gemütlichen Candlelight-Dinner? Einem Spaziergang zum Wasserturm? Oder Kuscheln und Hörgeschichten lauschen? Über die Webcam am Leverkusener Rathaus kann dabei der Wasserturm beobachtet werden. Die Webcam des Wasserturms wiederum hat die dunkel werdende BayArena im Blick.

Die Webcam am Wasserturm zeigt die dunkle BayArena zur Earth Hour 2020.

Weitere Tipps hält der WWF bereit und unter dem Hashtag #EarthHourLev und #EarthHour können eigene Aktionen für mehr Klimaschutz gepostet werden.

Klimaschutz bei der EVL

„Wir werden die Klimaziele nur erreichen können, wenn wir in Zukunft weniger Energie verbrauchen und diese Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Als Energieversorger leisten wir vor Ort unseren Beitrag und werden ab Mai unsere Tarifkunden auf Grünstrom umstellen“, sagt Thomas Eimermacher, kaufmännischer Geschäftsführer der EVL. „Das ist nur ein Baustein auf unserem Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Denn wir werden in diesem Jahr zum ersten Mal eine CO2-Bilanz mit Minderungsstrategie aufstellen, treiben die lokale Energiewende mit Solarstrom voran und bauen die Infrastruktur für Elektromobilität aus“, führt Eimermacher weiter aus.

Die EVL beteiligt sich in diesem Jahr bereits zum dritten Mal an der globalen Aktion. Im vergangenen Jahr nahmen weltweit unzählige Städte und Gemeinden an der WWF Earth Hour teil. Bei tausenden Wahrzeichen – so zum Beispiel beim Big Ben in London, bei der Oper in Sidney, dem Kölner Dom oder dem Brandenburger Tor in Berlin – gingen die Lichter aus. Die Stadt Leverkusen beteiligt sich das elfte Jahr infolge an der Aktion.