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Heizung tauschen wird in Leverkusen leicht gemacht

07.05.2021
Lesezeit: 6 min.
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Die EVL nimmt an den bundesweiten „Raustauschwochen“ teil. Neben Förderberatung und Zuschüssen gibt es viele Infos rund um das moderne und klimafreundliche Heizen. Eine fiktive Homestory stellt den Weg zu neuen Heizung vor.

Mehr als 30 Jahre hatte die alte Heizung der Müllers bereits auf dem Buckel. Nachdem in den vergangenen Jahren einige kostspielige Reparaturen die Lebenszeit mehrmals verlängert hatten, kam diesen Sommer das endgültige Aus. Ehepaar Müller zögerte nicht lange: Sie entschieden sich für eine moderne Heizungsanlage auf Basis hocheffizienter Erdgas-Brennwerttechnologie.

Immer wieder schleicht Gertrud Müller neugierig in den Heizungsraum ihres Einfamilienhauses, ein Bungalow am Stadtrand von Hitdorf. Fasziniert betrachtet sie das Display ihrer Heizungsanlage. Seit einer Woche ist das hochmoderne Gerät im Einsatz. „Es ist einfach toll, wie sich die Technik weiterentwickelt hat“, staunt die junggebliebene Rentnerin. Zwischen dem alten und dem neuen Gerät liegen mehr als 30 Jahre. „Der alte Kessel kannte An oder Aus, viel mehr Einstellungen gab es nicht“, so die Hausherrin. „Und wenn man im Laufe des Tages die Temperatur verändern wollte, musste man jedes Mal in den Heizungsraum gehen“, erklärt Frau Müller.

Beratung durch das Fach-Handwerk. (Alle Fotos: Zukunft Gas/Michael Setzpfandt)

Sie und ihr Mann hatten sich in den vergangenen Jahren immer mal wieder mit dem Thema Heizung auseinandergesetzt, schreckten aber vor dem Aufwand und der Investition zurück. Zumal die alte Heizung ja immer noch funktionierte. Bis zum letzten Sommer. Mitten in der heißen Phase war klar, dass vor dem Winter etwas passieren muss. Ersatzteile für das Altgerät gab es nicht mehr, eine Reparatur war somit nicht möglich. „Der Zeitpunkt war perfekt. Während der warmen Sommermonate konnten wir uns ohne Zeitdruck um alles kümmern“, verdeutlicht Gertrud Müller, die bei ihrem Vorhaben eng von der Energieversorgung Leverkusen unterstützt wurde. Zusätzlich gab es von der EVL im Rahmen der Heizungsmodernisierungsaktion „Raustauschwochen“ einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 250 Euro, da die Müllers das Dienstleistungspaket EnergieContracting Wärme wählten.

Schnell und einfach zur Förderung

Hätten sich die Müllers für eine Heizungsanlage mit Erneuerbaren Energien entschieden, wäre sogar noch Geld vom Staat hinzugekommen. Seit dem 2. Januar 2021 wird der Einbau von Erneuerbaren Heizungen – darunter Renewable-Ready-Brennwertheizungen und Gas-Hybridheizungen – als Einzelmaßnahme im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) durch das BMWi gefördert. Um im Förder-Dschungel nicht den Überblick zu verlieren, stehen die Energieversorgung Leverkusen sowie im Rahmen der Raustauschwochen Fördermittelspezialist Febis Service GmbH mit freundlichen und kompetenten Mitarbeitenden zur Seite. Unter der

Förderhotline 06190 9263 – 329

bekommen die Leverkusener Kunden alle Fragen rund um die staatlichen Förderprogramme, die Aktion Raustauschwochen und den Förderservice beantwortet. 

Heizungstausch innerhalb weniger Stunden

Zurück zu den Müllers: Der Heizungswechsel verlief ebenso schnell, wie unkompliziert. Den ortsansässigen Fachhandwerker kennen und vertrauen die Müllers schon seit mehr als 20 Jahren. Nur sechs Stunden benötigte der örtliche SHK-Fachmann, um den alten Gaskessel gegen die moderne Erdgas-Brennwertheizung auszutauschen. Am Tag darauf konnte die neue Anlage bereits vollends ihren Betrieb aufnehmen. Der Installateur gab den Müllers auch eine ausführliche Einführung in die Raffinessen ihrer neuen Heizung, bei der sämtliche Funktionen über ein Display gesteuert werden. Über das Display können die Müllers die gewünschte Raumtemperatur einstellen, individuell für jeden einzelnen Tag der Woche und jede Uhrzeit des Tages. Als Rentner sind sie zwar oft zu Hause, aber es gibt auch immer wieder Zeiten, in denen die beiden länger unterwegs sind, etwa um Einkäufe zu erledigen. Dann muss auch die Heizung nicht auf Hochtouren arbeiten.

Der Installateur wechselt die Anlage in wenigen Stunden aus.

Die Steuerung der Vorlauftemperatur – also der Temperatur des Heizungswassers – erfolgt bei der neuen Anlage in Abhängigkeit von der Außentemperatur, welche über einen Außentemperaturfühler gemessen wird. Bereits wenige Tage nach dem Austausch konnten sich die beiden Rentner von den Vorteilen überzeugen. Mitte September kündigte sich der Herbst mit einem ersten nächtlichen Temperatursturz an. Nicht so bei den Müllers. „Bei uns im Haus war es morgens wunderbar kuschlig warm“, freut sich Frau Müller.

Moderne Heizung deutlich effizienter

Rund 8.000 Euro hätten die Müllers in die neue Anlage investieren müssen. Eine Summe, die jetzt die EVL trägt. Da die Müllers sich für das Contracting-Produkt EnergieContracting Wärme entschieden haben, übernimmt die EVL die Investitionskosten und kümmert über ein Jahrzehnt um alle Belange rund um die Anlage – von der Wartung bis hin zur Haftung beim Ausfall. Für den Komplettservice zahlen die Müllers neben den Energiekosten eine überschaubare monatliche Pauschale. Was es mit dem Contracting auf sich hat erklären wir im Artikel: Heizung mieten statt kaufen: EnergieContracting der EVL.

In unserem Alter überlegt man sich genau, wofür man sein Geld ausgibt.“

Gertrud Müller, Heizungs-Kundin

Auch im Hinblick auf den Verbrauch hat sich der Abschied vom ineffizienten Altgerät schnell gelohnt. Denn gerade in den letzten Jahren hat sich im Bereich der Erdgas-Brennwerttechnologie viel getan. Während bei alten Anlagen noch viel Energie durch den Schornstein verloren geht, nutzen neue hochmoderne Brennwertheizungen die entstehende Abwärme auch als Heizwärme. Auf diese Weise sind Einsparungen von bis zu 30 Prozent gegenüber Altgeräten möglich. Und auch zum Klimaschutz tragen die Müllers mit der neuen Heizung bei, denn der CO2-Ausstoß gegenüber Altgeräten sinkt ebenso um bis zu 30 Prozent. 

Gertrud Müller macht sich unter fachkundiger Anleitung mit der neuen Anlage vertraut.

„In unserem Alter überlegt man sich genau, wofür man sein Geld ausgibt“, bemerkt Gertrud Müller. Ihr Mann feiert im nächsten Jahr immerhin schon seinen 85. Geburtstag. Fest steht aber auch, dass sie und ihr Mann noch möglichst lange in ihrem Haus wohnen bleiben möchten. „Wir lieben unser Haus mit dem schönen Garten, wo wir auch jede Menge Platz für unsere Enkelkinder haben“, offenbart die begeisterte Großmutter. Mit der neuen Heizung ist eine wichtige Basis dafür geschaffen.

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