Unternehmen & Mitarbeiter

„Industriekaufleute sind flexibel und vielfältig“

27.07.2020
Lesezeit: 4 min.
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Lorena Mirto hat Anfang 2020 ihre Ausbildung zur Industriekauffrau erfolgreich bei der EVL abgeschlossen. Heute ist sie Ansprechpartnerin für zukünftige Auszubildende. Im Interview mit Bettina Miserius vom Social-Media-Team erklärt sie, wie die Ausbildung der Industriekaufleute bei der EVL abläuft.

Bettina Miserius: Welche Talente muss ein Azubi für den Beruf der Industriekauffrau/des Industriekaufmanns mitbringen?

Lorena Mirto: Als Azubi zum Industriekaufmann/-frau solltest du aufgeschlossen und motiviert sein, Aufgaben selbstständig zu erledigen. Kaufmännische und wirtschaftliche Tätigkeiten gehören zum Arbeitsalltag – du solltest daher Interesse an diesen Themen haben.
Außerdem sind organisatorisches Talent und Spaß an der Arbeit im Team gefragt.

Bettina Miserius: Was ist das Besondere an der Ausbildung zur Industriekauffrau/zum Industriekaufmann?

Lorena Mirto: Während der Ausbildung zum Industriekaufmann/zur Industriekauffrau lernst du bei der EVL alle kaufmännischen Abteilungen kennen. Dazu zählen zum Beispiel der Einkauf, das Rechnungswesen und Controlling, der Vertrieb, die Marketingabteilung und die Personalabteilung. Um die Zusammenhänge innerhalb des Unternehmens besser zu verstehen, durchläufst du während deiner Ausbildung auch die technischen Abteilungen. Die Azubi-Zeit bei der EVL ist also sehr abwechslungsreich.

Dadurch eignest du dir ein breites Spektrum an Aufgabengebieten an, wodurch du nach deiner Ausbildung sehr flexibel und vielfältig im Unternehmen eingesetzt werden kannst.

Bettina Miserius: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag der Azubis aus?

Lorena Mirto: Als Azubi wirst du in regelmäßigen Abständen neuen Abteilungen zugeordnet. Dabei wirst du den Kolleginnen und Kollegen zunächst über die Schulter gucken, dadurch die Aufgaben und Arbeitsabläufe kennen lernen und diese anschließend selbstständig umsetzen.
Dazu gehören zum Beispiel das Schreiben von Kundenverträgen, das Bearbeiten von Bestellungen sowie personaladministrative Tätigkeiten.

Die Kolleginnen und Kollegen stehen dir dabei jederzeit unterstützend zur Seite.

Bettina Miserius: Wie oft ist man in der Berufsschule und wie läuft das mit der Abschlussprüfung?

Lorena Mirto: Als Industriekaufmann/-frau hast du pro Ausbildungsjahr zwei Schulblöcke. Diese dauern ca. 6 bis 7 Wochen. Die Berufsschule ist das Berufskolleg Leverkusen (BKL) an der Bismarckstraße, wobei der Unterricht in der Zweigstelle in der Kerschensteinerstraße stattfindet.

Nach 1,5 Jahren Ausbildung absolvierst du eine schriftliche Zwischenprüfung vor der IHK, welche allerdings nicht in der Abschlussprüfung berücksichtigt wird. Insgesamt dauert die Ausbildung 3 Jahre, kann aber unter bestimmten Voraussetzungen auf 2,5 Jahre verkürzt werden. Damit du dich dann gelernte/r Industriekauffrau/-mann nennen darfst, musst du die Abschlussprüfung vor der IHK bestehen. Diese besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Bettina Miserius: Wie sehen die sonstigen Rahmenbedingungen aus?

Lorena Mirto: Als zum Teil städtisches Versorgungsunternehmen werden wir nach Tarifvertrag bezahlt. Das Gehalt der Auszubildenden ist durch den „TVAöD“ festgelegt. Dein Urlaubsanspruch beträgt 30 Tage pro Kalenderjahr.

Das Besondere an einer Ausbildung bei der EVL ist, dass du in der Regel nach der Ausbildung für zunächst ein Jahr übernommen wirst und du anschließend gute Chancen auf eine unbefristete Übernahme hast. Ein weiterer großer Vorteil sind flexible Arbeitszeiten. Das bedeutet, dass du einen gewissen Zeitrahmen zum Arbeitsbeginn sowie Arbeitsende zur Verfügung hast. Dieser ist während der Ausbildung etwas kleiner, gibt dir aber nach der Ausbildung einen gewissen Spielraum, wodurch Arbeit und Privatleben gut harmonieren können.

Sonstige Benefits sind eine betriebliche Altersvorsorge und Sonderzahlungen, Weiterbildungsmöglichkeiten, eine Betriebssportgemeinschaft sowie eine betriebliche Gesundheitsförderung.

Bettina Miserius: Was macht die EVL als Arbeitgeber aus?

Lorena Mirto: Als Energie- und Trinkwasserversorger ist die EVL ein systemrelevantes Unternehmen und deshalb ein stabiler und krisensicherer Arbeitgeber.

Die EVL gehört zwar zu den größten und bekanntesten Unternehmen in Leverkusen, trotzdem fühlt man sich als Mitarbeiter/-in wie ein Teil einer großen Familie. Was mir am meisten dabei gefällt ist, dass von der Geschäftsführung aus durch alle Ebenen des Unternehmens jeder jeden kennt. Außerdem wird mindestens einmal im Jahr ein großes Mitarbeiterfest veranstaltet, um alle besser kennenzulernen, die Gemeinschaft zu stärken und miteinander zu lachen.

Noch Fragen?

Alle Infos zum Bewerbungsprozess gibt es auf unserer Homepage. Dort findest du auch die Kontaktdaten von Lorena Mirto, die dir alle Fragen gerne persönlich am Telefon erklärt. Wir freuen uns auf dich!