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Ohne dich läuft’s nicht – Anlagenmechaniker sichern die Wasserversorgung

31.07.2020
Lesezeit: 4 min.
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Jens-Uwe Kurth leitet bei der EVL die Ausbildungssparte Anlagenmechaniker/-in für Rohr und Systemtechnik. Im Interview mit Bettina Miserius vom Social-Media-Team erklärt er, welche Voraussetzungen ein Azubi für diesen Bereich mitbringen sollte und was die Ausbildung ausmacht.

Bettina Miserius: Welche Talente muss ein Azubi für den Beruf der Anlagenmechanikerin/des Anlagenmechanikers mitbringen?

Jens-Uwe Kurth: Für das Berufsbild Anlagenmechaniker/-in brauchst du vor allem räumliches Vorstellungsvermögen und handwerkliches Geschick. Das hilft dir zum Beispiel beim Planen und Anschließen von Rohrleitungen. Außerdem arbeiten wir bei der EVL sehr teamorientiert – du solltest also ein Teamplayer sein und dich gut in ein bestehendes Team integrieren können.

Bettina Miserius: Was ist das Besondere an der Ausbildung zur Anlagenmechanikerin/zum Anlagenmechaniker?

Jens-Uwe Kurth: Wir arbeiten in unserem Bereich mit einem der wichtigsten Ressourcen überhaupt – mit Wasser. Ohne eine funktionierende Wasserversorgung würde unsere Gesellschaft schnell an ihre Grenzen stoßen. Mit einer Ausbildung zur Anlagenmechaniker/-in für Rohr- und Systemtechnik entscheidest du dich also auch für einen äußerst systemrelevanten Beruf.

Bettina Miserius: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag der Azubis aus?

Jens-Uwe Kurth: Als Azubi schaust du den Kollegen bei den unterschiedlichsten Tätigkeiten über die Schulter: Zum Beispiel bei der Herstellung von Hausanschlüssen und Netzleitungen, sowie bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Im Laufe deiner Ausbildungszeit lernst du diese Aufgaben eigenständig umzusetzen.

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Bettina Miserius: Wie oft ist man in der Berufsschule und wie läuft das mit der Abschlussprüfung?

Jens-Uwe Kurth: Als Anlagenmechaniker/-in findet der erste Teil deiner Ausbildung bis zur Abschlussprüfung Teil 1 in der Lehrwerkstatt des Wuppermann Bildungswerkes statt. Den Rest der Ausbildung verbringst du anschließend bei der EVL. Zusätzlich findet wochenweise in einem Abstand von 3 bis 4 Wochen der Berufsschulunterricht statt. Die Berufsschule ist das Berufskolleg Köln-Porz.

Insgesamt dauert die Ausbildung 3,5 Jahre, kann aber unter bestimmten Voraussetzungen auf 3 Jahre verkürzt werden. Nach 1,5 Jahren findet die Abschlussprüfung Teil 1 (Zwischenprüfung), bestehend aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, vor der IHK statt. Diese fließt dann auch mit in die Abschlussprüfung ein, die am Ende der Ausbildung stattfindet. Um dich dann Anlagenmechaniker/-in nennen zu dürfen, absolvierst du die Abschlussprüfung Teil 2, ebenfalls bestehend aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, vor der IHK.

Bettina Miserius: Wie sehen die sonstigen Rahmenbedingungen aus?

Jens-Uwe Kurth: Als zum Teil städtisches Versorgungsunternehmen werden wir nach Tarifvertrag bezahlt. Das Gehalt der Auszubildenden ist durch den „TVAöD“ festgelegt. Dein Urlaubsanspruch beträgt 30 Tage pro Kalenderjahr.

Das Besondere an einer Ausbildung bei der EVL ist, dass du in der Regel nach der Ausbildung für zunächst ein Jahr übernommen wirst und du anschließend gute Chancen auf eine unbefristete Übernahme hast. Ein weiterer großer Vorteil sind flexible Arbeitszeiten. Das bedeutet, dass du einen gewissen Zeitrahmen zum Arbeitsbeginn sowie Arbeitsende zur Verfügung hast. Dieser ist während der Ausbildung etwas kleiner, gibt dir aber nach der Ausbildung einen gewissen Spielraum, wodurch Arbeit und Privatleben gut harmonieren können.

Sonstige Benefits sind eine betriebliche Altersvorsorge und Sonderzahlungen, Weiterbildungsmöglichkeiten, eine Betriebssportgemeinschaft sowie eine betriebliche Gesundheitsförderung.

Bettina Miserius: Was macht die EVL als Arbeitgeber aus?

Jens-Uwe Kurth: Die Tätigkeit bei der EVL ist sehr abwechslungsreich und interessant, jeder Tag ist anders! Im Rahmen der Rufbereitschaft darf man regelmäßig neue Herausforderungen bewältigen. Außerdem werden sich die Anforderungen an kommunale Versorgungsunternehmen in der Zukunft ändern: Die Digitalisierung bietet viele neue Möglichkeiten und Chancen für ein Arbeiten 4.0.

Wir haben in unserem Bereich zudem ein besonderes Verhältnis unter den Kolleginnen und Kollegen: Es herrscht ein sehr familiäres Klima und gemeinsame Fahrradtouren nach Feierabend sind nicht unüblich.

Zu Guter Letzt: Ein Arbeitsplatz in der Energiebranche ist vergleichsweise sicher und die Vergütung stimmt auch.

Noch Fragen?

Alle Infos zum Bewerbungsprozess gibt es auf unserer Homepage. Dort findest du auch die Kontaktdaten von Lorena Mirto, die dir alle Fragen gerne persönlich am Telefon erklärt. Wir freuen uns auf dich!