Energie & Wasser

Wasser sparen: Tipps vom EVL-Energieberater

07.08.2022
Lesezeit: 3 min.

Bis zu 130 Liter Wasser verbraucht jeder Leverkusener und jede Leverkusenerin täglich. Dabei ist Wasser das kostbarste Gut, was es auf der Welt gibt. Um Ressourcen und Kosten zu sparen, können die Kundinnen und Kunden der Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL) eine kostenlose Energieberatung in Anspruch nehmen.

Leverkusenerinnen sowie Leverkusener kennen ihn und wer über die A1 fährt, sieht ihn – den Wasserturm. Dabei macht das Bauwerk seinem Namen alle Ehre, denn in den zwei großen Kammern der runden Tasse befinden sich gut 4.000 Kubikmeter Trinkwasser, die als Vorrat für Spitzenzeiten dienen. „Den Großteil – genau genommen 70 Prozent beziehen wir aber aus der Großen Dhünn-Talsperre. Der Rest ist Grundwasser, das durch zwei Brunnen im EVL-Wasserwerk in Rheindorf an die Erdoberfläche nach oben gepumpt wird“, sagt Michael Klinkmüller. Und der Energieberater der EVL muss es wissen, denn er fährt nicht nur jeden Tag auf dem Weg zum City Point an dem Wahrzeichen von Leverkusen vorbei, sondern berät auch die EVL-Kund:innen zum Thema Wasser sparen.

Ganzjährig gut beraten

„Gerade jetzt ist das Thema Energiesparen sehr gefragt. Als regionaler Energieversorger bieten wir unseren Kundinnen und Kunden allerdings ganzjährig eine kostenlose Energieberatung an.“ Und wie sieht diese genau aus? „Zuerst schaue ich mir immer die Abrechnungen an. Erkenne ich dort Energiefresser, gehe ich genauer darauf ein. Dann schaue ich mir vor Ort unter anderem auch die Heizanlage und Elektronikgeräte an. In einem letzten Schritt bespreche ich mit den Kundinnen und Kunden dann noch den sorgsamen Umgang mit unserem Trinkwasser“, sagt der Energieberater.

„Dabei bin ich immer wieder erstaunt, wie viele Kundinnen und Kunden sich bereits gut auskennen und bestimmte Tipps, wie beispielsweise häufiger duschen statt baden oder beim Einseifen der Hände und dem Zähneputzen den Wasserhahn aus zu drehen, beherzigen.“ Ein paar Energiespartipps kann der Profi dann aber doch noch aus dem Hut zaubern: „Ich empfehle zudem auch immer in einen Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer zu investieren. Diese sparen bis zu 50 Prozent Wasser im Vergleich zu einem herkömmlichen Duschkopf ein. Wichtig dabei ist, sich im Vorfeld über die vorhandene Warmwassertechnik zu informieren.“

Und auch beim Thema Wäsche waschen lässt sich sparen:

  • Waschmaschine voll beladen.
  • Niedrige Temperaturen sind ausreichend.
  • Wenn vorhanden, Ökoprogramm nutzen.
  • Vorwäsche ist nicht notwendig.
  • Stark verschmutzte Wäsche lieber länger anstatt heißer waschen.

Wassersparen schont Geldbeutel und Umwelt

„Sinnvoll ist es natürlich auch die Spülmaschine nicht halb voll anzustellen und gerade in der warmen Jahreszeit ist das richtige Bewässern des Gartens hilfreich“, sagt Klinkmüller. Hier empfiehlt der Energieberater beispielsweise, das Regenwasser zu sammeln und nur morgens oder abends die Blumen zu gießen. Wer darüber hinaus noch seinen Konsum bedenkt, spart zusätzlich – sogenanntes virtuelles Wasser. „Das entsteht bei der Herstellung zahlreicher Konsumgüter und macht beispielsweise bei einer Jeans 8.000 und einem Kilogramm Rindfleisch sogar 15.500 Liter aus“, so Klinkmüller. Das Überdenken des Einkaufs lohnt also und oft machen saisonale und regionale Produkte Sinn.

Auf ihrer Unternehmens-Website stellt die EVL weiterführende Anregungen, Informationen und Hilfestellungen unter der Rubrik „Energiespar-Service“ zur Verfügung. Zusätzlich dazu empfiehlt die EVL ebenfalls einen Blick auf die Website „Ganz einfach Energiesparen“ zu werfen.